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Weingut Angelika Vogel

Rosemarie Neumann



Angelika Vogel schickte uns einen Text und mehrere Fotos zu:



Sinzheim


ist für mich der ideale Wohnort. Durch seine Größe sind die Menschen weltoffener als es in manchen kleineren Gemeinden oft der Fall ist. Gleichzeitig ist der Ort klein genug, damit man sich kennt und es immer wieder Gelegenheit gibt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Durch seine vielen Vereine kann jeder etwas finden, wo er sich wohlfühlt.


Landschaftlich hat unser Dorf auch einiges zu bieten. Es gibt den Fremersberg, der durchwandert werden kann. Dabei bieten sich wunderschöne Ausblicke ins Rheintal bis in die Vogesen. Wer gerne radelt hat genug Möglichkeiten im Ebenen unterwegs zu sein.


Es gibt auch Weinberge in Sinzheim, die namhafte Weine hervorbringen. Die Erde hier ist sehr fruchtbar.

Verkehrstechnisch ist die Gemeinde gut aufgestellt mit zwei S-Bahnhaltestellen, zwei Bundesstraßen und Autobahnanschluss. Selbst ein Flughafen ist schnell zu erreichen.


Gastronomie gibt es ebenso gute und ausreichende. Ansonsten ist der Weg nach Baden-Baden, sein Rebland und Bühl nicht weit. Dort gibt es auch viele kulturelle Angebote.


Ich lebe sehr gerne in Sinzheim


Angelika Vogel



Rosemarie Neumann reichte ein Gedicht und einen Text ein:



Heimat


Heimat ist für mich ein wichtiger Ort.

Ich will niemals von hier fort.

Mit Rad oder Walkingstöcken

kann ich die Natur entdecken.

Verschiedene Farben in den Zeiten

uns das ganze Jahr begleiten.

Möge Frieden ewig bleiben

und die Waffen für immer  schweigen.

In guten und in schlechten Zeiten

wird Gott uns überall begleiten.


Rosemarie 09.20


Mein Sinzheim


Hier bin ich geboren und daheim.

Eine Landschaft – wie im Paradies – und wenn ich durch die Weinberge walke oder spazieren gehe – immer wieder ein anderes Bild, der Blick auf den Schwarzwald, die mit Reben und Obstbäumen bepflanzten Vorberge, die Sinzheimer Kirche, den Bergsee, die Rheinebene und bei klarem Wetter die Sicht auf die Vogesen und das Straßburger Münster.  Bedingt durch den Wechsel der Jahreszeiten wechselnde Farben: weiß im Schnee oder grau im Nebel, zartes Grün im Frühling und imposantes Farbenspiel im Herbstlaub.

Wir fühlen uns sehr wohl im Vereinsleben. Im Frauenchor „Ladies First“, in dem ich mich seit einigen Jahren engagiere. Vernetzt mit vielen netten Menschen, ist die Mitgliedschaft im Chor immer wieder eine Bereicherung für meinen Mann und mich. Wohl ist durch Corona vieles anders geworden, die Freundschaften haben sich jedoch vertieft,  obgleich die Kommunikation auch nur online oder über Telefon ging.

Nun zum Partnerschaftsverein: Bereits meine Eltern waren aktiv im Verein. Sie waren genau so wie ich nicht der franzö-sischen Sprache mächtig. Und es ist bis heute kein Hindernis für den Austausch mit den Gästen aus Pignan. Wir haben das Glück, dass wir seit Beginn immer noch die gleiche Familie beherbergen dürfen, die auch schon Gäste meiner Eltern waren. So ist eine lange Freundschaft entstanden. Wir erfanden immer neue Möglichkeiten, um uns zu verständigen. Kamen wir mit meinem Volkshochschulfranzösisch nicht weiter, so gestikulierten wir oder ein Bild auf den Zeichenblock half uns weiter. Heute übersetzt das Handy.

Wir feierten viele Feste miteinander. Besonders in Erinnerung sind mir die 1100-Jahr-Feier 1984, das wunderbare Ereignis der 40-jährigen Partnerschaft mit Pignan oder der Lauf von Sinzheim nach Pignan. Und die privaten Besuche darf ich auch nicht vergessen: Sowohl in Sinzheim als auch in Pignan erkundeten wir Landschaften und Städte …

Das war’s von mir! Ich hoffe und wünsche mir, noch lange in dem lebenswerten Sinzheim leben zu dürfen. Für jeden neuen Tag bin ich dankbar.